Die Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld hat Dienstag in Rietberg langjährige Meisterinnen und Meister aus dem Kreis Gütersloh geehrt. Insgesamt 44 Handwerker erhielten in diesem Jahr den Goldenen, Diamantenen oder Eisernen Meisterbrief, 28 von ihnen nahmen die Auszeichnung im Rahmen der Feierstunde im „Lind am See“ persönlich entgegen. Überreicht wurden die Ehrenmeisterbriefe gemeinsam von Peter Eul, Präsident der Handwerkskammer, und Kreishandwerksmeister Georg Effertz.
„Wenn man in diesen Saal schaut, sieht man sofort, was das Handwerk im Kreis Gütersloh ausmacht: Menschen, die sich über Jahrzehnte kennen, wertschätzen und einander verbunden bleiben“, betonte Effertz in seiner Ansprache. Die gemeinsame Ehrung mit der Handwerkskammer fand dabei erstmals in dieser Form statt – ein sichtbares Zeichen dafür, dass Kammer und Kreishandwerkerschaft im Handwerk zusammenstehen und Verantwortung gemeinsam tragen.
Gewürdigt werden Lebenswege, die für Verlässlichkeit und gelebte Qualität stehen: 50, 60 oder sogar 65 Jahre Berufsleben seien „weit mehr als eine Zeitspanne“, so Effertz. Ein Meisterbrief sei kein Dokument für die Schublade, sondern „ein Zeichen von Haltung – ein gelebtes Versprechen“: gegenüber Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden und Auszubildenden sowie gegenüber der Gesellschaft, „dass wir Handwerkerinnen und Handwerker die Dinge anpacken, die getan werden müssen – bei jedem Wetter, an jedem Tag“.
Dabei verwies der Kreishandwerksmeister auch auf die Bedeutung des Handwerks für die Region: Im Kreis Gütersloh und der Stadt Bielefeld prägen über 4.300 Handwerksbetriebe mit mehr als 60.000 Beschäftigten Wirtschaft und Alltag. Besonders hob Effertz die Rolle vieler Geehrter als Ausbilderinnen und Ausbilder hervor – oft weit über den eigenen Betrieb hinaus, etwa in Prüfungsausschüssen, Innungen und Gremien. Sein Dank galt ausdrücklich auch den Familien der Ausgezeichneten, die „unterstützt, zugehört, mitgetragen – und oft im Hintergrund den Rücken freigehalten“ hätten.
Zum Abschluss wünschte Effertz den Geehrten einen Nachmittag „menschlich, nahbar und mit Zeit füreinander“ – und gratulierte „von Herzen“ zum Goldenen, Diamantenen oder Eisernen Meisterbrief, verbunden mit dem traditionellen Gruß: „Gott schütze das ehrbare Handwerk.“


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