„Sie können mit Ihrem Handwerk die Lebensqualität eines Menschen stark verbessern. Denn wer ein schönes Lächeln hat, geht unbefangener auf andere Menschen zu“, gab Obermeister Matthias Caspers den 40 frisch freigesprochenen Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern bei der feierlichen Freisprechung in Schloß Holte-Stukenbrock mit auf den Weg. Mit ihrem Abschluss verstärken sie ab sofort ein Handwerk, das medizinisches Know-how, handwerkliche Präzision und digitale Kompetenz verbindet.
Der Jahrgang absolvierte seine Ausbildung erstmals nach neuer Prüfungsordnung – und bewies, dass klassische Zahntechnik und digitale Verfahren längst selbstverständlich zusammengehören. Neben traditionellen Techniken wurde auch die digitale Konstruktion von Zahnersatz planmäßig in der Berufsschule vermittelt.
Dass alle Absolventinnen und Absolventen im Beruf bleiben wollen, ist für die Branche ein wichtiges Signal. „In den nächsten sechs bis sieben Jahren werden fast 20 Prozent der Zahntechniker in den Ruhestand gehen“, sagte Lehrer und Prüfungsausschussvorsitzender Martin Horn.
Als Prüfungsbeste aus der vergangenen Sommer- und Winterprüfung gingen Sorah Maggi, Max Katzer, Jana Vaut und Anna Lisa Michel hervor.

















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